Widgets konfigurieren
So baust du dein Dashboard mit den richtigen Widgets für deinen Alltag auf und halten die Ansicht übersichtlich.
Widgets konfigurieren
Widgets sind die Bausteine deines Dashboards. Du entscheidest damit, welche Kennzahlen sichtbar sind, wie stark sie gewichtet werden und ob das Dashboard dir im Alltag wirklich hilft oder nur Fläche verbraucht.
- 1
Mit den wichtigsten Widgets beginnen
Starte mit wenigen Kennzahlen, die du regelmäßig brauchst, statt sofort jede mögliche Sicht einzublenden.
- 2
Widgets nach Priorität anordnen
Platziere die wichtigsten Informationen im oberen Bereich und gib kritischen Widgets mehr Raum.
- 3
Konfiguration je Widget prüfen
Nutze Filter, Vergleichswerte und Darstellungsoptionen bewusst, damit jedes Widget eine klare Aufgabe hat.
- 4
Unnötige Elemente wieder entfernen
Wenn ein Widget nicht zu Entscheidungen beiträgt, sollte es nicht dauerhaft Platz im Dashboard belegen.
Woran du ein gutes Widget erkennst
Ein gutes Widget beantwortet eine konkrete Frage schnell. Wenn du beim Blick auf ein Widget erst überlegen musst, warum es da ist, ist die Konfiguration meistens zu unscharf oder das Element gehört nicht auf die Startansicht.
Wann du diese Seite brauchst
Diese Seite ist der richtige nächste Schritt, wenn du
- das Dashboard bereits nutzt, aber die Ansicht noch nicht zu deinem Ablauf passt
- zu viele oder die falschen Informationen gleichzeitig siehst
- aus einer allgemeinen Startseite eine wirklich nützliche Arbeitsansicht machen möchtest
Welche Widget-Typen im Alltag hilfreich sind
- Überblicks-Widgets: gut für Tagesstart und Management-Sicht
- Verlauf oder Trends: sinnvoll, wenn du Entwicklungen statt Einzelwerte beobachten willst
- Offene Punkte oder Warnsignale: sinnvoll, wenn du aus dem Dashboard direkt in operative Aufgaben springen möchtest
Nicht jedes Dashboard braucht jede Kategorie. Entscheidend ist, dass die Mischung zu deinem Arbeitsablauf passt.
Widgets, die eine Frage beantworten
Einige Widgets zeigen keine Kennzahl, sondern beantworten eine Frage – mit Aussage, Grund und Empfehlung. Sie gehören zu den Entscheidungshilfen:
-
Liquiditätsengpass – Wann wird es eng? Tagesgenau für die nächsten 90 Tage. Oben rechts wählst du „Realistisch” (mit dem üblichen Zahlungsverzug deiner Kunden) oder „Nach Plan”.
-
Reicht bis Jahresende? – der voraussichtliche Kontostand am 31.12. mit Urteil.
-
Top Mover – Welche Kosten sind explodiert? Mit dem Umschalter oben rechts siehst du die Veränderung je Kategorie oder je Lieferant; der Zeitraum „Letzte 3 Monate” vergleicht die drei abgeschlossenen Monate mit den drei davor.
-
Kunden-Liquidität – Welcher Kunde kostet mich am meisten Liquidität?
-
Verträge laufen aus – Kündigungsfristen, Abo-Enden und Darlehen der nächsten 90 Tage.
-
Monatsfazit – Wie war der Monat – und warum? Folgt dem Zeitraum des Dashboards.
-
Unternehmensgesundheit – sechs Ampeln und die schwächste Stelle.
Liquiditätsengpass, Jahresende, Kunden-Liquidität, Verträge und Unternehmensgesundheit rechnen immer ab heute und haben deshalb keinen eigenen Zeitraum-Filter. Alle zusammen bringt die Vorlage Chef-Cockpit.
So hältst du das Dashboard visuell sauber
Ein überfrachtetes Dashboard sieht nicht nur unruhig aus, sondern wird inhaltlich schlechter. Halte dich an drei einfache Regeln:
- wenige Kernwidgets statt vollständiger Datenwand
- klare Gewichtung über Größe und Position
- ähnliche Inhalte nicht mehrfach in leicht anderer Form nebeneinander platzieren
Widgets anordnen
Über Anpassen → Anordnung bearbeiten siehst du das ganze Dashboard als kleine Karte. Dort ordnest du auch lange Dashboards in einem Zug um:
- Auswählen: Ein Klick wählt ein Widget aus, mit gedrückter Umschalt- oder Befehlstaste kommen weitere dazu. Alternativ ziehst du auf einer freien Fläche einen Rahmen auf. Auf dem Handy tippst du die Widgets einfach nacheinander an.
- Verschieben: Ziehe ein ausgewähltes Widget – alle ausgewählten wandern gemeinsam mit. Ein Widget bleibt genau dort, wo du es loslässt, auch in einer freien Fläche. Was im Weg ist, rückt nach unten und behält dabei seine Anordnung. Ist eine Lücke schmaler als das Widget, passt es sich der Breite der Lücke an. Am oberen oder unteren Rand scrollt die Karte von selbst weiter.
- Lücken schließen: Rückt alle Widgets so weit nach oben, wie Platz ist – ohne die Reihenfolge zu ändern.
- An den Anfang / Ans Ende: Setzt die Auswahl mit einem Klick ganz nach oben oder ganz nach unten und schließt die Lücken, die dabei entstehen.
- Größe ändern: Ziehe am Desktop an der unteren rechten Ecke eines Widgets.
- Rückgängig: Jeder Schritt lässt sich mit dem Pfeil oben rechts oder mit ⌘Z / Strg+Z zurücknehmen. Gespeichert wird erst mit Speichern.
Wer lieber direkt an den echten Widgets arbeitet, wählt am Desktop Anpassen → Direkt auf dem Dashboard bearbeiten und beendet den Modus mit Fertig.
Für wen und ab welchem Tarif
Die grundlegende Widget-Konfiguration steht ab dem Starter-Tarif zur Verfügung. Diese Seite richtet sich an Nutzer, die das Dashboard nicht nur lesen, sondern aktiv auf ihren Arbeitsstil zuschneiden möchten.
Erst Struktur, dann Feintuning
Ordne zuerst die inhaltlichen Schwerpunkte. Feinheiten wie Größen oder Vergleichsmodi bringen erst dann etwas, wenn das Dashboard insgesamt schon klar aufgebaut ist.
Häufige Probleme bei Widgets
Das Dashboard wirkt trotz vieler Informationen leer oder unstrukturiert
Dann liegt das Problem oft nicht an zu wenig Inhalt, sondern an fehlender Priorisierung. Räume zuerst auf und lass nur die Widgets stehen, die wirklich regelmäßig benutzt werden.
Ein Widget passt inhaltlich nicht zur übrigen Ansicht
Prüfe, ob dieses Widget in eine andere Variante gehört. Nicht jedes nützliche Widget ist automatisch für jede Dashboard-Ansicht sinnvoll.
Zu viele Widgets konkurrieren um Aufmerksamkeit
Reduziere die Anzahl. Das Dashboard soll Orientierung geben, nicht jede Detailfrage gleichzeitig beantworten.