Finanz-Glossar

Liquiditätsgrade

Bilanzkennzahlen, die kurzfristige Verbindlichkeiten den verfügbaren Mitteln gegenüberstellen (1., 2. und 3. Grad).

Die Liquiditätsgrade setzen kurzfristige Verbindlichkeiten ins Verhältnis zu den Mitteln, mit denen sie bezahlt werden können. Der 1. Grad betrachtet nur flüssige Mittel, der 2. Grad zusätzlich kurzfristige Forderungen, der 3. Grad das gesamte Umlaufvermögen.

Die Kennzahlen stammen aus der Bilanz und sind damit eine Momentaufnahme zum Stichtag. Für die laufende Steuerung reichen sie nicht: Sie sagen nichts darüber, wann Zahlungen tatsächlich fällig werden.

Dafür braucht es eine Liquiditätsplanung, die den erwarteten Kontostand Woche für Woche zeigt.

Mehr dazu: Liquiditätsplanung in qFinix

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